Goethe-Universität Frankfurt
Willkommen am Institut für Linguistik! Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen, die das Institut betreffen.
Sebastian Walter verteidigt erfolgreich seine Dissertation 
Proceedings der GLOW 47
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass die Proceedings der GLOW 47, die im März 2025 in Frankfurt stattfand, veröffentlicht wurden. Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier.

Das Potenzialfeld Multimodal Communication
Im Januar 2026 ist das Potenzialfeld Multimodal Communication (Leitung: Cornelia Ebert, Frank Kügler) an der Goethe-Universität Frankfurt gestartet. Der Forschungsschwerpunkt zielt darauf ab, Wissenschaftler*innen aus der Linguistik, der Literatur- und Kulturwissenschaft, der Theater- und Performancestudien, der Film- und Medienwissenschaft, der Psychologie, der Neurokognition, der Musikwissenschaft sowie der Informatik zusammenzubringen.
Neuer DFG-Sonderforschungsbereich
Im Oktober 2025 startet an der Universität Tübingen der neue DFG-Sonderforschungsbereich Common Ground (SFB 1718). Wir freuen uns, dass das Institut für Linguistik mit dem Projekt Multimodalität, Ikonizität und der Common Ground: Zum Status von Lautsprache und Geste (PIs: Kathryn Barnes, Cornelia Ebert & Britta Stolterfoht) mit dabei ist.

Sinn und Bedeutung 30 (SuB30) 2025 in Frankfurt

Die 30. Ausgabe der Konferenz Sinn und Bedeutung (SuB30) findet vom 23. bis 27. September 2025 an der Goethe-Universität Frankfurt statt und wird von der Professur für Semantik organisiert.
Die Konferenz umfasst:
eine dreitägige Main Session (24.–26. September)
zwei eintägige Special Sessions:
Weitere Informationen unter: https://vicom.info/sub30/
Beste studentische Präsentation der MMSYM 2024 aus Frankfurt
Die Mitarbeiterin und Doktorandin Alina Gregori, sowie Vera Wolfrum (Uni Würzburg) gewinnen beide auf der diesjährigen MMSYM den Preis für die beste studentische Präsentation.
Beste studentische Präsentation der Speech-Prosody 2024 aus Frankfurt
Die Mitarbeiterin und Doktorandin Anna Preßler gewinnt auf der diesjährigen Speech-Prosody-Konferenz den Preis für die beste studentische Präsentation.
Jacob- und Wilhelm-Grimm-Preise für internationale Germanistik an Ermenegildo Bidese
Ermenegildo Bidese (Universität Trento) hat 2021 im Fachbereich Neuere Philologien in Frankfurt habilitiert. 2024 erhält er den Jacob- und Wilhelm-Grimm-Preise für die internationale Germanistik des DAAD.
Ende der Seminare = Beginn der Hausarbeiten
Mit dem Ende der Vorlesungszeit beginnt die Arbeit an den Hausarbeiten. Wir bitten alle Studierende, die Hausarbeiten oder Abschlussarbeiten in der Linguistik schreiben, sich an unserem Leitfaden zu orientieren.
Wir feiern Katharina Hartmanns 60. Geburtstag
Während des Geburtstagsworkshops „Syntax in Focus – A workshop in honour of Katharina Hartmann’s 60th birthday“ überreichten wir am 12.01.2024 die Festschrift zu Ehren von Katharina: „To the left, to the right, and much in between“. Sie kann hier kostenlos als Ebook (PDF) heruntergeladen werden.
Wir beglückwünschen das Institut für Linguistik zum neu bewilligten Sonderforschungsbereich NegLaB
Ab April 2024 startet an der Goethe Uni der neue Sonderforschungsbereich der DFG „Negation in Language and Beyond“ (SFB 1629 NegLaB). Das Institut für Linguistik ist mit zahlreichen Projekten am SFB maßgeblich beteiligt.
MA-Student Farbod Eslami Khouzani erhält den diesjährigen DAAD-Preis

Der MA-Linguistik-Student Farbod Eslami Khouzani (Bild, Mitte) erhielt am 05.10.2023 den diesjährigen DAAD-Preis für internationale Studierende. Gewürdigt wurden seine hervorragenden Studienleistungen wie auch sein gesellschaftliches Engagement. Wir gratulieren herzlich! Mehr Informationen
Prof. Katharina Hartmann und Prof. Frank Kügler nominiert für die beste Promotionsbetreuung
Das Goethe Research Academy for Early Career Researchers (GRADE) verleiht jedes Jahr einen Preis für die beste Promotionsbetreuung. Dieses Jahr sind gleich zwei der Professor*innen aus der Linguistik nominiert: Prof. Frank Kügler und Prof. Katharina Hartmann. Mehr Informationen
Informationen für Studienanfänger*innen
Das Institut für Linguistik der Goethe-Universität bietet in Zusammenarbeit mit dem Institut für England- und Amerikastudien, dem Institut für Psycholinguistik und Didaktik der deutschen Sprache und dem Institut für Romanische Sprachen und Literaturen zwei sprachwissenschaftliche Studiengänge an, den deutschsprachigen BA Linguistik sowie den englischsprachigen MA Linguistics, die beide ohne Nebenfach studiert werden. Außerdem bietet das Institut Veranstaltungen im Rahmen der Germanistik– und Lehramtsstudiengänge an.
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Das in Frankfurt am Fachbereich 10 (Neuere Philologien) angesiedelte Institut für Linguistik kann besondere Expertise in den Bereichen Sprachstruktur (Syntax und Phonologie), Bedeutung (Semantik und Pragmatik), Psycholinguistik (Spracherwerb, Sprachverarbeitung) und historische Linguistik vorweisen – diese Bereiche werden von international bekannten Forscherpersönlichkeiten vertreten. Darüber hinaus bestehen enge Kontakte und über einzelne Projekte hinausgehende Kooperationen mit den Sprachwissenschaftlern in den Einzelphilologien am Fachbereich (Anglistik und Romanistik), mit der Philosophie (Fachbereich 8), und dem Institut für empirische Sprachwissenschaft am Fachbereich 9 (Sprach- und Kulturwissenschaften).
Neben dem Institut für Linguistik wird Linguistik in Forschung und Lehre auch in anderen Instituten betrieben. Details dazu finden Sie hier:
Das Potenzial der Frankfurter Linguistik liegt vor allem im Bereich der linguistischen Grundlagenforschung. Die rege Forschungstätigkeit wird in diversen Projekten gebündelt.
Am Institut für Linguistik finden sich die folgenden Professuren:
In der Lehre sind dem Institut für Linguistik die folgenden Professuren angeschlossen:
Hier kommen Sie zur Seite der Geschäftsführung.
Das in Frankfurt am Fachbereich 10 (Neuere Philologien) angesiedelte Institut für Linguistik kann besondere Expertise in den Bereichen Sprachstruktur (Syntax und Phonologie), Bedeutung (Semantik und Pragmatik), Psycholinguistik (Spracherwerb, Sprachverarbeitung) und historische Linguistik vorweisen – diese Bereiche werden von international bekannten Forscherpersönlichkeiten vertreten.
Darüber hinaus bestehen enge Kontakte und über einzelne Projekte hinausgehende Kooperationen mit den Sprachwissenschaftlern in den Einzelphilologien am Fachbereich (Anglistik und Romanistik), mit der Philosophie (Fachbereich 8), und dem Institut für empirische Sprachwissenschaft am Fachbereich 9 (Sprach- und Kulturwissenschaften).
Das Potenzial der Frankfurter Linguistik liegt vor allem im Bereich der linguistischen Grundlagenforschung. Die rege Forschungstätigkeit wird unter anderem in der DFG-Forschergruppe Relativsätze gebündelt.
Das Institut für Linguistik betreut die Studiengänge BA- und MA-Linguistik, und ist für die linguistische Ausbildung im BA-Germanistik und in den Lehramtsstudiengängen (Fach Deutsch) zuständig.
We are happy to announce a talk by Karen Emmorey (San Diego State University). She will present the talk on June 17 in the LinG Colloquium in Göttingen and on June 18 in the Semantics Colloquium in Frankfurt.
The talk will be held in English. On Wednesday, interpretation into German Sign Language (DGS) will be provided. Both talks can be attended either in person or via Zoom (see practical information below).
Title: Linguistic and neural consequences of iconicity in American Sign Language
Abstract: Iconicity (a resemblance between form and meaning) in sign languages appears to be much more pervasive and structured compared to spoken languages. Currently, however, we know very little about how iconicity might impact the structure of the lexicon or whether iconic signs are processed differently in the brain. My colleagues and I have been exploring the nature of the distribution of iconic forms in the American Sign Language (ASL) lexicon, what drives the iconic depiction of semantic features, and whether iconic signs are perceived and processed differently than non-iconic signs. We have used Event-Related Potentials (ERPs) to examine whether iconic signs exhibit a distinct “neural signature” for deaf fluent signers or for hearing new learners and whether effects of iconicity are task-dependent. Thus far, this work indicates a) iconic signs have a unique lexical distribution that differs from that of iconic spoken words, b) salient/distinctive semantic features are more likely to be iconically depicted in signs, c) there appears to be no neural signature that tracks with the strength of iconicity during sign recognition for fluent signers, d) the effects of sign iconicity are task-dependent, facilitating picture-naming but not word-to-sign translation, and e) neural effects of iconicity diminish with learning. Overall, the results reveal linguistic consequences for grounding language in the body that shape the structure of the lexicon, but neural effects of iconicity may only occur under certain circumstances.
Practical information:
Wednesday, June 17, 4-6 pm
LinG colloquium
University of Göttingen
VG 1.105
If you want to participate online:
https://uni-goettingen.zoom-x.de/j/61371582492?pwd=XxcwdMmdKOxQza8yaJcA5FLkDmLVjk.1
Meeting ID: 613 7158 2492
Passcode: 355527
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Thursday, June 18, 4-6pm
Semantics Colloquium
University of Frankfurt
Campus Westend, IG-Farben-Haus, room IG 4.301
If you want to participate online:
https://uni-frankfurt.zoom-x.de/j/62660316332?pwd=94KnkxFireEQFCWBGpi35ZwrClwoLa.1
Meeting ID: 626 6031 6332
Passcode: 614527
On June 8, 2026, Sebastian Walter successfully defended his dissertation titled Interactions of perspective-taking in gesture and speech. We warmly congratulate him on this achievement!

In his dissertation, Sebastian investigates the interactions of perspective-taking in gesture and speech, with a focus on the cross-modal architecture of perspective-taking, the dynamics of multiperspectivity in multimodal language, and the role of perspective in the interpretation of iconic gestures.
The Semantics team was represented with three contributions at Experiments in Linguistic Meaning (ELM) 4, held at the University of Pennsylvania.
Cornelia Ebert, together with Tina Nägele and Britta Stolterfoht, gave a talk titled “Does spoken and gestural manner modification differ in at-issueness?”. Carolin Reinert, together with Carla Spellerberg, presented a poster titled “On dancers and ballerinas: Experimental evidence for a meaning-based perspective on nominal event arguments”. Lennart Fritzsche and Sebastian Walter contributed a short talk (online), titled “Testing the tests: A re-evaluation of at-issueness diagnostics across modalities”.
We are very happy to see the Semantics team represented so strongly at ELM 4.
We are happy to announce a talk by Edgar Onea (Graz) in the Semantics Colloquium.
The talk will take place on campus in IG 4.301.
If you wish to participate virtually via Zoom, please contact Lennart Fritzsche for the link.
Date: June 11, 2026
Time: 4 pm – 6 pm c.t.
Title: A Static Semantics for Gender and Anaphora
Abstract:
This talk develops a compositional semantics in which the basic nominal objects manipulated by grammar are not individuals, but loci: formal representational addresses under which individuals are stored. The central motivation comes from grammatical gender. Unlike person or number, grammatical gender does not normally contribute an ordinary individual-level property: a German masculine pronoun, for instance, need not refer to a male individual. Yet gender constrains cross-sentential anaphora. The question is therefore how a feature can matter for interpretation without being a truth-conditional property of the individual.
We are happy to announce a talk by Klaus von Heusinger (Köln) in the Semantics Colloquium.
The talk will take place on campus in IG 4.301.
If you wish to participate virtually via Zoom, please contact Lennart Fritzsche for the link.
Date: May 28, 2026
Time: 4 pm – 6 pm c.t.
Title: Island constraints for conceptual anaphora
Abstract:
Conceptual anaphors, as in (1), from Morton Ann Gernsbacher (1991: 82), can access antecedents in negative contexts, in contrast to individual anaphors, which cannot.
(1) I want a new Harley Sportster. They are really powerful, but they’re gas-efficient.
In this talk, we compare the accessibility of antecedents for individual versus conceptual (“sense”) anaphors in (i) lexical islands, (ii) pseudo-incorporated nouns, and (iii) intensional contexts. We report results from an acceptability judgment study and an eye-tracking study. Our initial findings suggest that neither individual nor conceptual anaphors can access nouns within lexical islands. Furthermore, conceptual anaphors appear to be insensitive to pseudo-incorporated and intensional contexts, whereas individual anaphors are sensitive to these contexts.